Die Bratwurstrikscha

Was man nicht alles auf dem Sperrmüll findet! Die unnötigsten Sachen, wie beispielsweise das Bratwurstmoped. Jahrelang hatte es draußen am Fuße des Kahlen Asten (842m ü.NN.) gestanden und lange hatte niemand mehr mit ihm gegrillt. Können wir das Teil nicht gebrauchen? Natürlich...nicht. Also haben wir Appollo 13 aufgeladen.


Christoph hatte seinen Führerschein auf den Philippinen gemacht und kannte sich mit Rikschas aus.

Bei dem immerhin 450cm langen 3-Rad handelt es sich um ein niederländisches Apollo Gazelle Truck-Moped. Ja, ja die Holländer...fehlt nur der Haken hinten.


Rostig, verbeult, Motor fest – manchmal hat man Glück im Leben.

Wir gaben uns 10 Tage. In 10 Tagen sollte aus dem Sperrmüll wieder ein schickes Moped werden. Bereit Wurst und Waffeln unters Volk zu bringen.


Die Billy Aufbauanleitung von IKEA leistet gute Dienste

Der Motor machte keine Probleme. Ein paar kräftige Hammerschläge und 80er Schmirgel machten aus dem alten Kolben einen echten Renner.


Einen Doppelten auf die Schnapsglasklasse

Die Farbwahl viel auf typische 50er Jahre Farben: Sandgelb und Lachsorange. Sieht lecker aus und passt zu Eis, Wurst und Waffeln. Denn nach der langen Ruhepause sollte die Bratwurstrikscha schon bald wieder einer geregelten Arbeit nachgehen.


Erst sollte es ein Gabelstapler werden

Ganz in Fusseltuning Manier griffen wir zur Rolle und schafften ein perfektes Ergebnis. Die Kleinteile gingen zum Pulvern, die Flächen zum Lackierer.


Vanille Schoko Guiseppe, aber Pronto!

Die Technik des Mopeds war eigentlich erstaunlich gut, aber jemand muss mehrere male Glühwein verkauft haben und hinterher noch selbst gefahren sein.


Drunter ist immer am Schönsten

Das Dreirad ist Baujahr 1986 also fast neu, doch mit den Resten aus unseren Regalen wurde daraus ein stilechter Verkaufswagen der 50er. Fast so als käme gleich Guiseppe mit Vanille Schoko um die Ecke gebimmelt.


Dummie Matthias spulte stur sein Testprogramm ab.

Allerdings stand uns nach 10 Tagen Arbeit der Sinn eher nach Wurst und Bier.




„Mich kann man mieten“ heißt es jetzt. Für Stadtfeste, Partys, Feiern. Einmal Schoko Vanille bitte! Zum Mitnehmen? Nein, zum Hieressen!