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JUTTA In diesem Roman von Elizabeth Günther wird die Geschichte Juttas erzählt, die bei einem Fahrradturnier eine nagelneue NSU-Lambretta gewinnt und damit in Begleitung ihrer Schwester eine mehrtägige Tour den Rhein hinauf unternimmt und dabei allerlei Abenteuer erlebt. So nehmen sie auch an einem Rollertreffen in Köln teil. Die Technikbegeisterung der 50er Jahre findet selbst in diesem Mädchenroman seinen Niederschlag: "So eine Lambretta ist schon ein prima Fahrzeug. Sie ist mit einem bärenstarken 6,2 PS-Motor ausgerüstet und schafft damit bis 81 Kilometer in der Stunde. Ihre Bergsteigung ist unerhört, sie liegt bei über 30% Steigung, und das bedeutet, dass man mit dem Motorroller theoretisch Dächer hinauffahren könnte. Das Getriebe hat drei Gänge, und die Kraftübertragung, das heißt der Antrieb des Hinterrades, erfolgt über eine Kardanwelle. Das leidige Problem der Motorkühlung ist gut gelöst worden; durch eine eingebaute Turbine erhält der Lambretta-Motor zu jeder Zeit [...] die Luftmenge, die er braucht. Schwinghebel- und Schwingarmfederung mit hydraulischem Stossdämpfer sowie die dicken Luftpolster der zwei überdimensionierten Niederdruckreifen ermöglichen ein bequemes und ermüdungsfreies Fahren.“
Interessant: Ohne Rücksicht auf die Promillegrenze im Straßenverkehr besichtigen Jutta und ihre Schwester eine Sektkellerei und probieren natürlich das Kribbelwasser, man könnte auch sagen, sie tüfteln sich ordentlich einen nehmen danach nicht mehr nüchtern am Verkehr teil.
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